Soforthilfe bei Rückenschmerzen

In diesem Beitrag stelle ich dir 3 einfache Schritte vor, die ab sofort deine Ersthelfer bei akuten Rückenschmerzen oder einer schlechten Phase, in denen deine chronischen Rückenschmerzen besonders stark sind, sind. Das vorgestellte Konzept ist so ausgelegt, dass es auf deine individuelle Situation passt und dich in jeder Lebenssituation optimal unterstützt. Wenn es mal wieder schlecht ist mit deinem Rücken, denk an diesen Beitrag zurück…

Zuerst ist es wichtig, dich daran zu erinnern, dass Rückenschmerzen immer ein Symptom deines Körpers sind, mit denen er dir etwas sagen will. Was genau das ist, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Auch von deiner Tagesform, deinem Umfeld, deinem Handeln oder anderen Menschen können deine Rückenschmerzen beeinflusst werden. Wichtig ist daher, immer genau hinzuhören, wenn dein Körper dir etwas sagen möchte.

Schritt Nummer 1
Innehalten und tief durchatmen

Niemand kann Rückenschmerzen gebrauchen! Schonmal gar nicht im stressigen Alltag, irgendwo zwischen Job, Haushalt und Freizeit. Entweder müssen Dinge erledigt werden oder aber wir wollen etwas schönes unternehmen. Da haben Rückenschmerzen einfach keinen Platz.

Wir neigen dazu, Schmerzen oder Krankheiten so lange vor uns herzuschieben, bis es nicht mehr auszuhalten ist. Das wird ja schließlich auch erwartet. Das erwarten wir von uns selbst. Krank sein bedeutet schwach sein, nichts leisten können, nichts wert zu sein. Ja, das klingt hart! Aber viele Menschen haben genau diese Gedankenmuster verinnerlicht und leben danach. Deswegen fällt es auch so schwer, auf die Signale unseres Körpers zu hören und einen Schlussstrich zu ziehen. Doch genau das ist der erste Schritt, den du tun solltest um deine Rückenschmerzen loszuwerden:

Atme einmal tief durch und unterbreche deine Tätigkeit. Stoppe das Gedankenkarussell. Einmal auf Pause drücken sozusagen. Mach dir klar, was gerade passiert. Werde dir bewusst, dass dein Körper dir etwas sagen will. Schalte den Lärm um dich herum einmal kurz aus und hör genau hin.

Schritt Nummer 2
Welchen Grund haben deine Schmerzen?

Um deine Rückenschmerzen loszuwerden, musst du erkennen, welche Ursache sie haben. Was ist das, was dein Körper dir sagen möchte?

  • Bist du körperlich überlastet (z. B. durch schweres Heben)?
  • Hast du ein Problem, dass dich belastet und einfach nicht loslassen will?
  • Bist du dauerhaftem Stress ausgesetzt, den du nicht bewältigen kannst?
  • Hast du eine komische Bewegung gemacht oder bist gestürzt?
  • Arbeitest du schon seit Stunden ohne Pause?
  • Hast du den ganzen Tag nur gesessen oder auf der Couch gelegen?
  • Was fehlt dir?
  • Was ist zu viel?
  • Wie kannst du wieder eine Balance in deinem Leben herstellen?

Leidest du an chronischen oder immer wiederkehrenden Rückenschmerzen, ist es nicht nur in akuten Situationen sondern generell sehr empfehlenswert deine Rückenschmerzen zu beobachten. Du kannst dadurch Verstärker oder Auslöser erkennen und langfristig lernen, mit deinen Schmerzen besser umzugehen oder so sogar komplett loszuwerden (so wie ich!). Genau wie bei jeder anderen Krankheit auch, ist es wichtig deine Schmerzen genau zu kennen. Zu wissen, was sie verstärkt oder auslöst. Was sie verbessert oder verschwinden lässt. Was dich die Schmerzen vergessen lässt….

Um dir deine „Forschungsarbeit“ zu erleichtern, habe ich ein kostenloses Schmerztagebuch erstellt. Das kannst du dir hier herunterladen.

Wenn du dann eine Ahnung hast, was dir momentan fehlen könnte, kannst du zum letzten Schritt übergehen:

Schritt Nummer 3
Mach das, was dir gut tut

Als logische Konsequenz solltest du im letzten Schritt genau das machen, was dir fehlt. Das können ganz viele verschiedene Dinge sein.

Loslassen und den Kopf frei bekommen
Zum Beispiel durch Achtsamkeitsübungen, Atemübungen oder Mediation. Auch das Aufschreiben deiner aktuellen Probleme kann hilfreich sein, da du sie dann nicht mehr im Kopf behalten musst. Sie sind dann auf dem Papier und können nicht mehr weg. Du kannst dich ihnen also dann widmen, wenn du den Kopf dafür frei hast.

Bewegung und Ablenkung
Zum Beispiel durch Sport, Dehnen, Yoga, Spaziergängen oder einfach nach Lust und Laune zu deinem Lieblingslied durchs Zimmer tanzen. Egal, was auch immer es ist, das dich von deinen Schmerzen ablenkt – mach´es!

Entspannung und Krafttanken
Zum Beispiel beruhigende Musik hören, mit der besten Freundin telefonieren, für ein paar Minuten aus dem Fenster schauen, mit deinem Haustier kuscheln, ein paar Zeilen Lesen oder auch Achtsamkeit und Atemübungen.

Ruhe und Erholung
Zum Beispiel eine Pause von der Arbeit einlegen oder sie für heute einfach beenden. Du kannst nur wirklich Gutes leisten, wenn du ausgeruht bist. Baden gehen, einen Mittagsschlaf machen, in Ruhe etwas leckeres essen, eine Tee trinken oder heute mal früh ins Bett gehen und einfach nur schlafen.

Du merkst schon, dass das alles nur Vorschläge und Anregungen sind. Was dir wirklich hilft, kannst nur du alleine herausfinden. Hör auf deinen Körper. Geh nicht über deine eigenen Grenzen hinaus, um dir oder anderen etwas zu beweisen. Du bist gut so wie du bist und ein wertvoller Mensch.

Wenn du mehr solcher Anregungen für ein gesundes und ausgeglichenes Leben haben möchtest, trag dich einfach für meinen kostenlosen Newsletter ein. Ich freu´ mich auf dich!

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