Schmerztabletten bei Rückenschmerzen?

In diesem Artikel erfährst du, wann es Sinn macht, Schmerzmittel einzunehmen und was ich davon halte, bei Rückenschmerzen zur Schmerztablette zu greifen…

Zu der Verwendung von Schmerzmitteln bei Rückenschmerzen habe ich eine geteilte Meinung. Einerseits denke ich an die möglichen Nebenwirkungen und frage mich, ob ich mich nicht besser mit der Ursachenforschung beschäftigen soll, anstatt nur das Symptom (nämlich den Schmerz) zu unterdrücken, aber andererseits weiß ich mir manchmal nicht anders zu helfen und bin dankbar, auf Schmerzmedikamente zurückgreifen zu können.

Lass mich das etwas genauer erklären…

Ich bin davon überzeugt, dass Rückenschmerzen (vor allem unspezifische, also solche ohne medizinische Diagnose) durch unsere Gefühle beeinflusst werden. Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass meine Rückenschmerzen in den allermeisten Fällen durch Unzufriedenheit, Angst, Trauer oder Wut ausgelöst wurden. Daher bin ich auch dafür, sich mit dem eigenen Gefühlsleben auseinanderzusetzen, anstatt einfach nur den Schmerz zu betäuben. Durch verschiedene Selbsthilfe-Techniken kann ich so viel Verbesserung erreichen und neuen Rückenschmerzen vorbeugen, sodass Medikamente überflüssig werden.

Doch manchmal bin ich so gefangen in dem Wirrwarr, das wir Leben nennen, dass ich mich nicht auf mich selbst konzentrieren kann. In solchen Situationen, die zum Glück sehr selten sind, kann ich mir dann mit Schmerzmittel gut helfen. Ich zäume das Pferd sozusagen von hinten auf. Anstatt mich mental zu beruhigen und somit die Schmerzen loszuwerden, bekämpfe ich zuerst die Schmerzen und die mentale Entspannung kann dann folgen.

Wann macht es Sinn, zu Schmerzmitteln zu greifen?

Ich denke, dass Schmerzmedikamente – in Maßen und bedacht angewendet – sehr hilfreich sein können. Trotzdem tendiere ich persönlich immer dazu, auf meine Körper zu hören und mir Pausen zu gönnen, wenn mein Körper mir so deutliche Signale sendet.

Es ist schwierig, hier eine Empfehlung auszusprechen, denn du solltest immer auf deine eigenen Bedürfnisse achten und den Nutzen mit den Risiken sorgfältig abwägen. Im Endeffekt liegt die Entscheidung bei dir, allerdings würde ich eine dauerhafte Schmerzmedikation aufgrund der möglichen Nebenwirkungen immer versuchen zu vermeiden. Besonders, wenn du bereits jahrelang Schmerzmittel einnimmst, kann es sich für dich lohnen, auch auf andere Techniken der Selbsthilfe zurückzugreifen, um den Medikamentenkonsum zu reduzieren.

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